CDU Lünen begrüßt Rekordkulisse beim Neujahrsempfang – Gemeinsames Signal für das Kinofest

CDU Lünen begrüßt Rekordkulisse beim Neujahrsempfang – Gemeinsames Signal für das Kinofest

CDU Lünen begrüßt Rekordkulisse beim Neujahrsempfang – Gemeinsames Signal für das Kinofest

CDU Lünen begrüßt Rekordkulisse beim Neujahrsempfang – Gemeinsames Signal für das Kinofest

Ein voll besetzter Hansesaal, ein Ausblick auf die städtischen Herausforderungen und eine positive Nachricht für alle Lünerinnen und Lüner: Der gemeinsame Neujahrsempfang der Ortsunion Altlünen-Altstadt und des CDU Stadtverbands Lünen am vergangenen Sonntag stand im Zeichen des Aufbruchs. Über 200 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Vereinen und Stadtgesellschaft waren der Einladung gefolgt.

Eröffnet wurde die Veranstaltung durch den Stadtverbandsvorsitzenden Dr. Karl Schürmann. Er zeigte sich erfreut über die hohe Teilnehmerzahl: „Dass wir heute hier mit über 200 Gästen stehen, ist ein starkes Signal. Es zeigt, dass wir als lebendiger Stadtverband die Menschen erreichen.“ Schürmann verwies zudem auf die Wahlergebnisse des vergangenen Jahres, die der Partei Rückenwind für das anstehende Jahr gäben.

Verantwortung im „entscheidenden Moment“

Als Gastgeber für die Ortsunion Altlünen-Altstadt stimmte der Vorsitzende und stellvertretende Bürgermeister Thorsten Redeker die Anwesenden auf das kommende Jahr ein. Unter dem Leitmotiv des Liedes „Driving Home for Christmas“ skizzierte er das Jahr als eine Reise. „Nur wer weiß, wo er ankommen will, kann entscheiden, welchen Weg er geht“, so Redeker. Er appellierte an die Anwesenden, Verantwortung zu übernehmen – gerade in Zeiten, in denen Verlässlichkeit gefragt sei. Sein besonderer Dank galt dem Ehrenamt als tragende Säule der Stadtgesellschaft.

Klicki skizziert „Entwicklungsoffensive“ für Lünen

Im inhaltlichen Fokus stand die Rede des Beigeordneten und designierten Ersten Beigeordneten Dr. Christian Klicki. Er analysierte die aktuelle Situation Lünens, insbesondere mit Blick auf Arbeitslosenquote und Einkommensstatistiken im landesweiten Vergleich. „Wir brauchen eine Kraftanstrengung, um die Abstiegsplätze zu verlassen“, betonte Klicki.

Seine Vision für „Lünen 2026“ beschrieb er als „Stadt des Machens“. Konkret nannte er die zügige Entwicklung der ehemaligen Steag-Fläche, die Schaffung von Wohnraum und Gewerbeflächen sowie eine Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur, etwa durch eine Entlastungsstraße zur B236. Klicki kündigte zudem an, Investitionsmittel gezielt für den Ausbau von Kita- und OGS-Plätzen sowie für die Sicherheit in der Stadt (Kommunaler Ordnungsdienst) einzusetzen. Die soziale Frage sei dabei entscheidend für die Zukunft der Stadt, denn von einer starken Wirtschaft profitiere die gesamte Stadtgesellschaft.

Starke Kommunen, starke Region

Den Blick über die Stadtgrenzen hinaus weitete Regierungspräsident Heinrich Böckelühr. Der ehemalige Schwerter Bürgermeister unterstrich in seinem Grußwort die Bedeutung der interkommunalen Zusammenarbeit. Nur starke Kommunen bildeten eine starke Region, so Böckelühr. Er würdigte das Engagement vor Ort und sicherte der Stadt Unterstützung bei den anstehenden Transformationsprozessen zu.

Schulterschluss der Demokraten und gute Nachricht zum Kinofest

Ein Zeichen der politischen Kultur setzte die Anwesenheit von Bürgermeisterin Martina Förster-Teutenberg (SPD). Sowohl sie als auch die CDU-Vertreter betonten die Notwendigkeit der Zusammenarbeit über Parteigrenzen hinweg. Die Bürgermeisterin hob das vertrauensvolle Verhältnis zur CDU-Spitze und insbesondere zu Christian Klicki hervor. Angesichts gesellschaftlicher Herausforderungen müssten die demokratischen Kräfte der Mitte gemeinsam für das Wohl der Stadt handeln.

Dass diese Zusammenarbeit Früchte trägt, zeigte die abschließende Ankündigung des Vormittags: Gemeinsam teilten Bürgermeisterin Förster-Teutenberg, Christian Klicki und Thorsten Redeker mit, dass das Lüner Kinofest auch in diesem Jahr stattfinden wird. Verwaltung und Politik hätten hier gemeinsam an einer Lösung gearbeitet, um diese für Lünen wichtige Institution zu sichern.

Der Empfang klang bei einem gemeinsamen Mittagessen und vielen Gesprächen aus.

Foto: Joshua Hoven

20. Januar 2026