Stellungnahme der CDU Lünen zur Situation am nördlichen Lippeufer zwischen Münsterstraße und Graf-Adolf-Straße

Stellungnahme der CDU Lünen zur Situation am nördlichen Lippeufer zwischen Münsterstraße und Graf-Adolf-Straße

Stellungnahme der CDU Lünen zur Situation am nördlichen Lippeufer zwischen Münsterstraße und Graf-Adolf-Straße

Stellungnahme der CDU Lünen zur Situation am nördlichen Lippeufer zwischen Münsterstraße und Graf-Adolf-Straße

Die CDU Lünen nimmt die anhaltende Kritik am Zustand des Geh- und Radweges am nördlichen Lippeufer sehr ernst. Die neuesten Berichte über große Pfützen, unebene Flächen und herausragende Steine bestätigen Probleme, die seit Jahren bekannt sind – und gegen die wir bereits aktiv vorgegangen sind.

Bereits im April 2022 hat die CDU-Fraktion beantragt, Mittel in Höhe von ca. 70.000 Euro zur Erneuerung genau dieses Weges bereitzustellen. Dieser Antrag wurde am 24.05.2022 im Ausschuss für Sicherheit und Ordnung beschlossen. Unsere Ratsfrau und Anwohnerin Christiane Krämer, die den Abschnitt täglich nutzt, hatte damals bereits auf die Missstände aufmerksam gemacht:

„Dieser Weg ist seit Jahren ein Ärgernis. Bei Regen gleicht er einer Seenplatte, und für ältere Menschen sowie Familien mit Kindern ist das ein echtes Sicherheitsrisiko.“

Fraktionsvorsitzender Christoph Tölle erinnert daran, dass der CDU-Antrag genau das Problem adressierte, das heute erneut öffentlich diskutiert wird:

„Wir haben bereits vor drei Jahren darauf hingewiesen, dass der Zustand des Weges untragbar ist. Die Kritik der Bürgerinnen und Bürger bestätigt unsere damalige Einschätzung voll und ganz.“

In unserem Antrag haben wir dargelegt, dass der Weg in seinem aktuellen Zustand nicht nur unattraktiv, sondern auch gefährlich ist. Provisorische Maßnahmen – wie das wiederkehrende Auffüllen von Löchern oder das Aufbringen von Split – haben sich als kurzlebig und unwirtschaftlich erwiesen. Ratsfrau Krämer betont dazu:

„Es kann nicht sein, dass jedes Jahr Flickarbeiten durchgeführt werden, die nach dem nächsten Regenguss wieder verschwunden sind. Das Geld versickert buchstäblich im Boden.“

Die CDU fordert seit 2022 eine dauerhafte und wirtschaftliche Lösung, insbesondere eine Asphaltierung. Sie sorgt für Sicherheit, senkt Folgekosten und verbessert die Qualität dieser wichtigen Verbindung zwischen Alstedde und Innenstadt deutlich.

Dass die Verwaltung erklärt, der Weg befinde sich „in einem insgesamt noch ausreichenden Zustand“, stößt bei uns auf Unverständnis. Positiv ist, dass eine Sanierung für das erste Halbjahr 2026 nun angekündigt wird. Doch Fraktionsvorsitzender Tölle macht klar:

„Ein Beschluss aus dem Jahr 2022 darf nicht erst 2026 umgesetzt werden. Wir erwarten, dass die Verwaltung hier endlich Tempo macht. Die Menschen brauchen eine verlässliche Lösung – nicht irgendwann, sondern so schnell wie möglich.“

Auch Christiane Krämer stellt die Einschätzung der Verwaltung infrage:

„Wer den Weg wirklich kennt, kann ihn nicht als ‚ausreichend‘ bezeichnen. Für viele Menschen ist er schlicht nicht gefahrlos nutzbar.“

Angesichts teurer Maßnahmen an anderer Stelle – wie am Europaplatz – stellt die CDU die Prioritäten der Stadt infrage. Christoph Tölle bringt dies klar auf den Punkt:

„Es ist richtig, in Stadtentwicklung zu investieren. Aber es ist falsch, zentrale Alltagswege über Jahre zu vernachlässigen, während an anderer Stelle hohe Summen für optische Maßnahmen ausgegeben werden. Die Menschen erwarten von uns Zuverlässigkeit im Alltag – und genau dafür stehen wir.“

Die CDU Lünen setzt sich weiterhin dafür ein, dass die beschlossene Sanierung des Weges zeitnah, dauerhaft und sachgerecht umgesetzt wird. Die Bürgerinnen und Bürger haben ein Recht darauf, trocken, sicher und komfortabel in die Innenstadt zu gelangen. Wir bleiben an diesem Thema dran – und erwarten, dass die Verwaltung ihren Verpflichtungen nachkommt.

12. Dezember 2025