CDU-Fraktion beantragt Anpassung beim Baustandard öffentlicher Gebäude in Lünen
CDU-Fraktion beantragt Anpassung beim Baustandard öffentlicher Gebäude in Lünen
Für die Sitzung des Betriebsausschusses ZGL am 05. März 2026 hat die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Lünen einen Erweiterungsantrag eingebracht. Ziel ist es, die bisher verpflichtende Passivhausbauweise bei öffentlichen Neubauten aufzuheben und künftig den Effizienzstandard KfW 55 EE als energetischen Regelstandard festzulegen.
Betroffen sind insbesondere Neubauten wie Schulen, Kindertagesstätten, Sporthallen, Verwaltungsgebäude und weitere kommunale Einrichtungen.
Warum dieser Schritt?
Die verpflichtende Passivhausbauweise führt häufig zu deutlich höheren Bau- und Planungskosten sowie längeren Bauzeiten. Gerade in Zeiten steigender Baupreise und begrenzter kommunaler Haushaltsmittel müssen Investitionen sorgfältig abgewogen werden.
Der Standard KfW 55 EE gewährleistet weiterhin eine hohe Energieeffizienz und leistet einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz – bei deutlich geringeren Investitionskosten. Dadurch bleibt mehr finanzieller Spielraum für wichtige Aufgaben der Stadt, zum Beispiel:
✔ Sanierung bestehender Gebäude
✔ Ausbau von Betreuungsplätzen
✔ digitale Ausstattung von Schulen
✔ wichtige Infrastrukturprojekte
💬 „Wir stehen klar zum Klimaschutz – aber wir müssen auch verantwortungsvoll mit Steuergeld umgehen. Der KfW-55-EE-Standard verbindet beides: hohe energetische Qualität und wirtschaftliche Umsetzbzbarkeit für unsere Stadt.“, so Kreistagsmitglied und Ausschusssprecher Klaus Bernemann
Wichtig ist: Höhere energetische Standards bleiben weiterhin möglich. Diese sollen künftig projektbezogen im Planungsprozess geprüft und im Einzelfall beschlossen werden – wenn sie wirtschaftlich sinnvoll und mit der Haushaltslage vereinbar sind.
➡️ Ziel der CDU-Fraktion: Klimaschutz, Wirtschaftlichkeit und schnellere Umsetzung dringend benötigter öffentlicher Gebäude in Einklang bringen.
