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CDU Lünen
CDU Lünen - Die News der CDU Lünen der letzten Jahre

Die News der CDU Lünen der letzten Jahre

Aufschlag nach Maß!

Nominierungsrede unseres Bürgermeisterkandidaten und Fraktionsvorsitzenden Christoph Tölle

Liebe Parteifreundinnen und Parteifreunde,
liebe Gäste und Vertreter der Presse,

ich freue mich, dass ich mich heute Abend hier bei euch und Ihnen als Bürgermeisterkandidat der CDU Lünen bewerben darf.

Zunächst möchte ich mich persönlich vorstellen.
Ich bin 39 Jahre alt, gelernter Bankkaufmann und haben 2013 meinen Betriebswirt mit der Schwerpunktneigung Recht abgelegt.
Ich bin verheiratet und habe eine 2 ½ jährige, entzückende Tochter, die Zuhause das Regiment führt und mich und meine Frau dementsprechend auf Trapp hält.
Meine Wurzeln liegen in Herne. Unmittelbar zum Herner Bahnhof hatte mein Opa Jahrzente eine eigene Kohlenhandlung. Dieser heiratete seineszeitens eine Altlünerin.
Meine Oma ist eine geborene Plagge, somit eine der 11 Kinder des ehemaligen Getränkehandels und der Gaststätte Haus Plagge.
In meiner Kindheit war ich daher sehr oft in Lünen und habe auch eine starke Bindung zu unserer wunderschönen Stadt entwickelt,
was mich letztendlich auch dazu geführt hat vor rund 10 Jahre mich häuslich in Lünen niederzulassen.
Seit 2008 bin ich freigestelltes Betriebsratsmitglied und führe in Dortmund und Essen seit 2014 den Betriebsrat als Vorsitzender an.
Ich vertrete dort mit meinem Team ca. 1000 Beschäftigte in der ehemaligen Postbank AG, heute in der DB Privat- und Firmenkundenbank, eine der größten Töchter der Deutschen Bank.
Da die Bank früher verstaatlicht war, haben wir auch noch ganz viele Bundesbeamte, die wir von unserem Standort aus bundesweit im Beamtenrecht mitbetreuen.

An meiner beruflichen Entwicklung kann man, glaube ich, schnell erkennen, dass mich Politik schon immer interessiert hat.
Über die Junge Union habe ich schnell den Weg in die Kommunalpolitik gefunden.
Vielen Dank an der Stelle in Richtung Daniel Pöter und sein damaliges Team.
Seit 5 ½ Jahren bin ich bereits Mitglied im Rat.
In dieser Zeit ist in mir deutlich der Wunsch gewachsen noch mehr für diese Stadt zu tun und mich als Bürgermeisterkandidat zu bewerben.
Lünen kann deutlich mehr als wir es in den letzten Jahren erlebt haben. Wir müssen endlich aus dem Dornröschenschlaf erwachen und nach außen hin auch zeigen was in dieser tollen Stadt noch alles möglich ist und steckt.
Fangen wir an mit dem Thema Städtebau:
Wir müssen mehr attraktiven und auch bezahlbaren Wohnraum im Einklang mit ökologischen Aspekten schaffen, damit nicht alle Welt nur durch Lünen fährt sondern auch sich hier niederlässt und wohlfühlt.
Mit unserer 1. Zukunftswerkstatt „Wohnen und Leben in Lünen 2035“ haben wir uns bereits als CDU auf den Weg gemacht, mit den Bürgerinnen und Bürgern städtebauliche Ziele zu definieren und weiterzuentwickeln um sie zielstrebig umzusetzen.
Damit ist es allerdings nicht allein getan,
denn wir brauchen deutlich mehr Arbeitsplätze in unserer Stadt.
Bei einer Arbeitslosenquote von ca. 9 ½ Prozent fehlen derzeit rund 4.000 Arbeitsplätze. Deshalb ist es aus meiner Sicht auch umso wichtiger die Entwicklung des Steag-Geländes eng zu begleiten, da in der Entwicklung dieses großen Geländes eine riesen Chance und tolles potential für die Arbeitsmarktentwicklung in Lünen steckt.
Der Kohleausstieg hat eine elementare Bedeutung für Lünen, da ja auch in einigen Jahren das Trianel-Kraftwerk vom Netz genommen wird und dort eine weitere Fläche zur Neuentwicklung anstehen wird.
Ich setze mich dafür ein, dass die Strukturausgleichsgelder für den Kohleausstieg von Bund und Land natürlich in die betroffenen Standorte fließen. Die Stadt Lünen ist hierbei besonders betroffen, da wir mit zwei Kraftwerksschließungen die größte Herausforderung und auch den damit verbundenen Kraftakt vor der Brust haben.
Deshalb liebe Parteifreundinnen und freunde war es auch wichtig und richtig die ÖPNV-Anbindung auf Drängen der Lüner CDU zu realisieren. Es muss aber auch weitergehen, daher benötigen wir vernünftige Verkehrsanbindungen für dieses große Gewerbequartier. Es muss in Zukunft sichergestellt werden, dass diese Flächen über kurze Wege schnell und gut erreicht werden können, ohne die ökologischen Aspekte außen vor zu lassen.
Wir brauchen ein Zukunftskonzept: „Lünen staufrei 2035!“
Dies ist nur ein Beispiel vieler städtebaulicher Handlungsfelder, die wir gestalten müssen und auch wollen.
Jeder der bei unserer 2. Zukunftswerkstatt Arbeit und Bildung 2035 im Hansesaal war, weiß, worauf ich hinaus will.
Ich denke, dass viele von euch und Ihnen noch die Themen und Aspekte der Referenten im Ohr haben.
Als Schulträger muss die Stadt voran gehen und die besten Schulen bieten, um auch in den bildungstechnischen Anforderungen der Zukunft als Leuchttürme unumstößlich dazustehen.
Sowohl im Arbeitsleben als auch in den Schulen sind wir dazu angehalten die notwendigen Voraussetzungen der Digitalisierung zu schaffen, anzupassen und natürlich auch umzusetzen. Es ist nicht damit getan lediglich neue Computer, Ipads und Whiteboards anzuschaffen. Eine technische Betreuung für die Hard- und Software sowohl die Weiterentwicklung der Lehrer und Sozialpädagogen muss gewährleistet sein.
Die Schüler dürfen ihre sozialen Kompetenzen im Umgang mit der Digitalisierung und der künstlichen Intelligenz nicht verlieren.

Die Attraktivität einer Stadt, wie Lünen, macht sich nicht nur über die Wirtschaftsfaktoren, die Infrastruktur und die Bildung aus, sondern auch über die weichen Standortfaktoren.
Freizeitangebote für Kinder, Familien und jeden einzelnen in Lünen müssen breiter aufgestellt und den heutigen Interessen angepasst werden.
Wir benötigen ausreichende Betreuungsangebote für die kleinen und schützenswertesten in unserer Gesellschaft, aber auch für die Kinder in Schulen und die Senioren. Nur so kann die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gelebt werden.
Wir wollen nicht, dass junge Familie in andere Nachbarstädte abwandern.

Neben einer attraktiven Innenstadt und guten Untercentren, die gehegt und gepflegt, aber auch weiterentwickelt werden müssen, haben wir ein besonderes Pfund:
Wir haben in Lünen das einzige Theater im Kreis und auch im weiteren Umfeld Richtung Münsterland.
Das Hilpertheater muss noch mehr in den Mittelpunkt unserer Stadt gerückt werden und kann sicherlich noch vielseitiger und interessanter genutzt werden.

Kleine Bemerkung am Rande:
Die Stadtfeste und viele kulturelle Veranstaltungen sind sicherlich nicht schlecht aber an der einen oder anderen Stelle optimierungsfähig.

In Verbindung mit der Internationalen Gartenausstellung, kurz IGA, wird ein wesentlicher Teil der kommenden Ratsperiode die Entwicklung der Viktoriafläche ausmachen.

Der Faktor Sicherheit und sicherheitsempfinden sind durch die hervorragende Ordnungspartnerschafften gestärkt worden. Diese werde ich als Bürgermeister auch weiterhin unterstützen und die Ortsteile weiter einbeziehen.
Ich wehre mich aber vehement gegen die Darstellung der AfD, die bei den Bürgerinnen und Bürgern mit ihren Unwahrheiten Ängste schüren und sie verunsichern.

Wir müssen aufstehen und uns gegen solche Unterstellungen und Behauptungen wehren.
In Lünen ist kein Platz für die Rechten!

Die CDU hat sich auf allen Ebenen immer gegen eine Zusammenarbeit sowohl mit den extremen Rechten, wie auch auf der gegenüberliegenden Seite mit den extremen linken verwehrt. Ich glaube, dass viele in den heutigen Diskussionen vergessen haben wie die linksradikalen in Hamburg die Stadt mit ihren Krawallen und unsere Demokratie angegriffen haben.

Im Gegensatz zu dem was einige glauben, behaupten zu müssen ist die CDU in Lünen sehr gut aufgestellt. Wir arbeiten alle vertrauensvoll zusammen und unterstützen uns gegenseitig. Dies hat mich auch dazu bewogen, mich als Bürgermeisterkandidat zu bewerben.

Aus meiner Arbeit als Betriebsratsvorsitzender weiß ich, wie wichtig eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Vorgesetzten und Mitarbeiter für eine erfolgreiche Arbeit ist.
Mit Entsetzen mussten wir allerdings in den letzten Jahren eine wachsende Unzufriedenheit bei den Mitarbeitern in der Verwaltung feststellen. Man spricht mittlerweile sogar von einer Rathausflucht.
Es ist dem amtierenden Bürgermeister nicht gelungen eine vertrauensvolle Zusammenarbeit aufzubauen. Ich setze mir zum Ziel das Vertrauen der Mitarbeiter wieder zu gewinnen. Ich will sie in richtungsweisende Entwicklungen einbinden.
Nur mit einer zufriedenen Belegschaft kann die Verwaltung gut für die Bürgerinnen und Bürger arbeiten und damit auch einen besseren Service am Kunden leisten.

Zurück zum guten Zusammenhalt der CDU Lünen:
Wir, liebe Parteifreundinnen und Freunde arbeiten nicht nur eng zusammen, sondern wir sind auch gut zum Land vernetzt.
Ihnen dürfte ja bekannt sein, wer in den letzten 8 Monaten alles aus der Landesregierung in Lünen war.
Angefangen mit Ministerpräsident Armin Laschet, Innenminister Reul, unserer lokalen Ministerin Ina Scharrenbach, bis hin zum Arbeits und Gesundheitsminister Laumann.

Eins ist klar, nur mit einer starken Basis , und dem Rückhalt und einer guten Zusammenarbeit auf allen Ebenen können wir es schaffen erfolgreich in die Wahlen zu gehen.

Wir haben mit unseren Zukunftswerkstätten die ersten Grundpfeile gelegt.
Ich will mit euch, Ihnen und den Bürgerinnen und Bürgern zusammen unsere Zukunft gestalten und bitte daher um Ihre Unterstützung.

Eintrag vom 24.02.2020