Neben der schwierigen Situation im Hotelgeschäft ist durch die Corona-Pandemie  vor allem das wirtschaftliche Standbein "Veranstaltungen" komplett zum Erliegen gekommen. Das trifft das Unternehmen, aber auch die gesamte Veranstaltungsbranche und die Künstler hart, Herr Riepe und die CDU-Fraktion hoffen auf einen Re-Start unter Berücksichtigung der Pandemie im 2. Halbjahr.   

In diesem Zusammenhang diskutierten Fraktionsvorsitzender und Bürgermeisterkandidat Christoph Tölle  und Ausschussvorsitzender für Kultur und Europaangelegenheiten Dirk Wolf auch über die mögliche Gründung einer Stadt-Marketing-Agentur, die als Anregung von der Politik und Verwaltung aufgenommen wurde. Im November wurde beschlossen, dass ein Konzept erarbeitet wird. Herr Riepe unterstützt diesen Vorschlag ausdrücklich.   

Gespannt sei man auf die Vorschläge des vom Kultur-Ausschuss eingesetzten Arbeitskreises zum "Lüner-Hansetuch", der seine Arbeit im Juni 2020 aufnimmt.2020 05 20 Riepe

„Wir sollten in Lünen mehr Möglichkeiten für die Außengastronomie schaffen“, erklärte CDU-Fraktionsvorsitzender und Bürgermeisterkandidat Christoph Tölle in der Sitzung am 11.05. Die Diskussion ergab, dass es hierzu verschiedene Ansätze gibt, die auch nebeneinander verfolgt werden können. So hat die Stadt Waltrop beispielsweise per Ratsbeschluss auf die Sondernutzungsgebühren, die von den Gastronomen in 2020 in voller Höhe zu zahlen sind, verzichtet. Die CDU-Fraktion war einhellig der Auffassung, dass dies eine gute Wirtschaftsförderungsmaßnahme und auch gerecht wäre, da die Flächen wegen der einzuhaltenden Abstände nur eingeschränkt nutzbar sind und es bereits erhebliche Umsatzausfälle gibt. Als alternative Möglichkeit ist auch eine prozentuale Herabsetzung denkbar, die sich auf die tatsächliche Nutzungsmöglichkeit bezieht.

Da die Lüner gerne die Außengastronomie nutzen, wäre es auf alle Fälle sinnvoll, vorübergehend die nutzbaren Flächen für Tische und Stühle auszuweiten, soweit dies im Einzelfall möglich ist. Dabei sind natürlich zahlreiche Einzelfälle zu beurteilen, weil beispielsweise Rettungswege frei bleiben müssen und andere Ladenlokale nicht beeinträchtigt werden sollten. So könnte man in vielen Fällen das Platzangebot schaffen, das ohne die Corona-Beschränkungen durch Abstände bestehen würde.

„Die CDU-Fraktion hofft auf schnelle Ansätze der Verwaltung, ohne dass förmliche Beschlussfassungen im normalen Sitzungsturnus abgewartet werden müssen,“ erklärte Christoph Tölle weiter. „Solche Maßnahmen sollten bei den anderen Fraktionen konsensfähig sein.“

Die Fraktion tagte nach zahlreichen Telefonkonferenzen erstmalig wieder in normaler Form, wobei dazu der Ratssaal genutzt wurde, um die Abstände einhalten zu können. Diese erste, vorsichtige Rückkehr zur Normalität wurde von den Teilnehmern dankbar aufgenommen. Die Diskussionsfreude und Spontanietät war deutlich höher.2020 05 11 Fraktionssitzung Ratssaal

„Mein größter Wunsch an die Lüner Politik ist die Ausweisung von neuen Wohngebieten in Brambauer“, teilte Helmut Stolzenhoff der CDU-Fraktion mit, die ihre letzte Sitzung in dessen Betrieb abgehalten hat. Der Senior des Familienunternehmens, das in den letzten Jahren als Caterer stark expandiert hat und demnächst praktisch die gesamte Abwicklung vom Wareneingang über die Herstellung bis zum Versand und der Annahme des Geschirrs auf einen Standort vereinigen kann, hat Schwierigkeiten seinen Mitarbeitern in Lünen geeigneten Wohnraum zu präsentieren: „Führungskräfte müssen täglich weite Strecken auf sich nehmen, weil sie in Lünen nichts Geeignetes finden. Mitarbeiter im Bereich der einfacheren Arbeiten finden keinen bezahlbaren Wohnraum, von dem der Betrieb auch ohne Kfz zügig erreichbar ist. Wir sehen Nachholbedarf in der ganzen Breite des Wohnraumangebots.“

Bei etwa 400 Vollzeitkräften und Teilzeitmitarbeitern in gleicher Größenzahl ist die Fa. Stolzenhoff einer der größten Arbeitgeber vor Ort. Täglich werden etwa 60 LKW-Touren gefahren, was demnächst ohne die Durchquerung von Wohngebieten der Fall sein wird. Der Caterer ist inzwischen europaweit tätig, wobei aber weiterhin natürlich auch die Familienfeiern vor Ort bedient werden. Fraktionsvorsitzender Christoph Tölle bedankte sich im Namen der Fraktion für die interessanten Einblicke in den Alltag dieses wichtigen Lüner Arbeitgebers und nahm die mahnenden Worte zum Wohnungsbau gerne mit, zumal dies eine dauernde Forderung der CDU-Fraktion Lünen ist.

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Die CDU-Fraktion Lünen besuchte am letzten Montag die Caritas Lünen-Selm-Werne in dem im Mai 2019 bezogenen neuen Verwaltungsgebäude. Vorstand Hans-Peter Benstein führte durch die modernen Räumlichkeiten, in denen neben der Verwaltung auch Beratungseinrichtungen sowie die stationäre und die ambulante Pflege untergebracht sind. Neben diesem Standort verfügt der 1969 gegründete Verband noch über 30 weitere Standorte mit Angeboten in Lünen und beschäftigt 550 hauptamtliche Mitarbeiter und 51 Auszubildende, die von 270 ehrenamtlichen Kräften unterstützt werden. Herr Benstein hob die Bedeutung des Ehrenamtes in der Caritas hervor und wies darauf hin, dass mit dem neuen Gebäude auch geeignete Schulungsräume für deren Weiterbildung zur Verfügung stehen. Es sei ein Trend bei den Ehrenamtlichen festzustellen, dass größeres Interesse für eine projektbezogene Arbeit bestehe, wohingegen dies in früheren Jahren fast ausschließlich zeitbezogen der Fall war.

Fraktionsvorsitzender Christoph Tölle bedankte sich im Namen der Fraktion für die interessante Führung. Die Besichtigung schloss mit einer angeregten Diskussion über die Situation der Flüchtlingsentwicklung, bei der man auch fortlaufend mit den Vertretern der Caritas im Gespräch bleiben will.

 Besuch CDU Fraktion 03.02.2020

Matthias Buckesfeld war von 2010 bis 2017 als Technischer Beigeordneter auch Mitglied der CDU-Fraktion bis er aus gesundheitlichen Gründen ausschied. Wir waren ihm immer freundschaftlich verbunden und vermissen seine humorvolle und energische Art in allen Sachfragen. Zahlreiche Fraktionsmitglieder hatten auch nach dieser Phase weiterhin einen guten persönlichen Kontakt. Die Nachricht von seinem plötzlichen Tod hat uns alle entsetzt.

Er war in seiner Arbeit in vielen Bereichen Vordenker und Vorreiter. Seine Tätigkeit wirkt in Lünen positiv nach. Nur als Beispiele seien sein Einsatz für das Straßenzustandskataster genannt, das bei konsequenter Weiterführung der Stadt Millionenbeträge jährlich spart, die Maßnahmen an zentralen Grünflächen, wie das Freischneiden der Rundturnhalle sowie die Einführung von Vorkaufsrechtsatzungen in Lünen, um zielgerichtete Entwicklungen zu ermöglichen. Seine Arbeit stand unter dem erfolgsorientierten Leitmotiv gewünschte Ziele zu erreichen und nicht immer erst die Bedenken zu sehen.

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Gerade einen Monat ist es her, als die ehemalige Fraktionschefin Annette Droege-Middel von Christoph Tölle abgelöst wurde und Ratsherr Andreas Kops sein Mandat zum 01.12.19 an Gerd Hagedorn abgegeben hat. So hat jetzt auch Herbert Jahn sein Amt zum Ende des Jahres 2019 aus gesundheitlichen Gründen niedergelegt.

Jahn war insgesamt 20 Jahre für die CDU im Rat der Stadt Lünen tätig. Dabei hatte er 10 Jahre lang den Vorsitz des Ausschusses für Sicherheit & Ordnung inne und setzte so manchen Antrag erfolgreich um. Sein Herzblut gehörte dabei immer der Feuerwehr. Der Mann der roten Autos, wie er liebevoll genannt wurde, hatte auch deshalb ein hohes Ansehen bei den Kameraden.

In der Zeit von 2002 bis 2010 stand der ehemalige Werksleiter der Firma Remondis nach 8 Jahren engagiertem Einsatz als Vorstandsvorsitzender der Ortsunion Lünen-Mitte ebenfalls an der Spitze des CDU Stadtverbands.

Christiane Krämer folgt Herbert Jahn in den Rat. Sie war bisher langjähriges Mitglied im Vorstand der Ortsunion Altlünen/Altstadt, stellvertretende Vorsitzende im Stadtverband sowie als sachkundige Bürgerin in den Ausschüssen für Kultur- und Europaangelegenheiten und Bürgerservice und Soziales vertreten, denen sie auch als Ratsfrau angehören wird.

Wir freuen uns auf eine weitere gute Zusammenarbeit mit ihr und wünschen ihr viel Erfolg für die nächste Zeit.

Bei Herbert Jahn möchten wir uns für sein großes und erfolgreiches Engagement bedanken und wünschen ihm für seinen Lebensabend alles Gute und viel Gesundheit.

Haushaltsrede der CDU Fraktion        - es gilt das gesprochene Wort -
im Rat der Stadt Lünen 2019

Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrter Herr Bürgermeister,
liebe Mitarbeiter/innen der Verwaltung,
liebe Kollegen/innen im Rat,

ich stehe heute hier in neuer Funktion als Fraktionsvorsitzender der CDU.

Ich möchte mich eingangs meiner Rede bei Annette Droege-Middel bedanken.

Bedanken für 20 Jahre Ratsarbeit im Sinne unserer Stadt und unserer Bürgerinnen und Bürger.
Sie hat die Geschicke in unserer schönen Stadt mitgelenkt und geprägt.
Von 2004 bis 2009 war sie stellvertretende Bürgermeisterin und leitete bis zu unserer Klausurtagung im November diesen Jahres unsere Fraktion.
Aber nicht nur Annette hat im November ihren Rückzug aus der Rats- und Fraktionsarbeit erklärt sondern auch Andreas Kops. Andreas war mehrere Jahre Stadtverbandsvorsitzender der CDU Lünen und seit 2014 Mitglied im Stadtrat.
Auf Annette und Andreas folgen und sind bereits heute in Amt und Würden Karoline Bremerich und Gerd Hagedorn, die aufgrund ihrer bisherigen Arbeiten als sachkundige Bürger keine Neulinge sind.

Wir haben uns in der Fraktion bewusst dazu entschieden einen Change an der Spitze der Fraktion zu vollziehen.
Neben neuen Ideen und Tatendrang setzen wir aber auch auf alt Bewährtes und Kontinuität, so wie es unsere Wähler und alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt gewohnt sind.
Daher werden mich Jochen Gefromm und Günter Langkau als stellvertretende Fraktionsvorsitzende bei der wichtigen Aufgabe unterstützen.
Mit mir als Fraktionsversitzenden werden Sie einen Politiker vorfinden, der beharrlich und fair in der Sache streiten wird um Lünen weiter nach vorne und in die richtige Richtung zu bringen.
Allerdings warne ich schon heute Diejenigen, die nicht fair und ernstgemeint agieren. Sie dürfen sich auf eine sachlich harte Auseinandersetzung mit mir einstellen.

Wir, liebe Kolleginnen und Kollegen,
haben alle ein Ziel, nämlich dafür einzustehen, wofür uns die Bürgerinnen und Bürger ihr Vertrauen ausgesprochen und gewählt haben.
Ich möchte mit Ihnen und euch gut zusammenarbeiten, um für unsere Stadt die Zukunft zu gestalten.

Eine bessere Zukunft, in der wir nicht immer Sorge haben müssen, aufgrund der defizitären Lage unserer Stadtkasse, fremdbestimmt zu werden.
Bisher ist es uns immer gelungen, trotz angespannter Haushaltslage weiterhin freiwillige, soziale und kulturelle Leistungen anbieten zu können.
Darauf sind wir sehr stolz.


Darüber hinaus haben wir immer Mittel und Wege für viele wichtige Investitionen, wie zum Beispiel Feuerwehrgerätehäuser zu bauen und zu planen, gefunden. Allerdings stehen hier noch einige an, auf die ich später noch zu sprechen komme.
Auch bei den Schulen und Sporthallen kommen wir gut voran, um auch hier zukunftsfähige Standorte errichten zu können. Diese Aufzählung soll nur für einige Beispiele stehen, wofür wir uns maßgeblich eingesetzt haben.
Beständig ist allein der Wandel und wir sind weiter dazu angehalten diese Veränderungen in unserer Stadt voranzutreiben. Sie können sicher sein, dass wir weiterhin den Mut haben werden, diese Wege zu gehen. Dazu gehören aber generell auch die Themen Infrastruktur, Digitalisierung, eine moderne bürgerfreundliche Verwaltung und Arbeiten in Lünen. Aber auch das Abreißen von Barrieren und Inklusion dürfen nicht nur auf Papier stehen, wir müssen es auch leben.

Seit der Einbringung des Haushaltes wissen wir wie gefährdet unser Ziel ist, die Überschuldung im Jahr 2021 wieder auszugleichen.
Seit der HFA-Sitzung vergangener Woche ist klar, dass der Spielraum für das kommende Jahr zwar doch größer ist, allerdings kommen wir aufgrund der höheren Aufwendungen der folgenden Jahre wieder in Schwierigkeiten, so dass wir mit großer Wahrscheinlichkeit erst in 2022 das negative Eigenkapital ausgleichen können.

Ich sage danke, für das Engagement und den Einsatz aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Verwaltung aber ganz besonders den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Kämmerei, denen es mal wieder gelungen ist, alle Dezernate zusammenzuführen um einen Gesamthaushalt aufzustellen.

Ich bitte Sie, Herr Quitter Lob und Dank an Ihre Mitarbeiter weiterzugeben.
Zum vierten Mal in Folge können wir einen positiven Haushalt planen und hoffentlich auch umzusetzen.
Aufgrund des engen Spielraums sind wir dennoch alle dazu angehalten diszipliniert hauszuhalten.
Aufgrund dessen haben wir, die CDU uns was zusätzliche Wünsche angeht, diszipliniert zurückgehalten.
Wir waren allerdings über die kurzfristige Antragsflut einiger anderer Fraktionen sehr irritiert und fragen uns, ob hier der Ernst der Lage nicht erkannt wurde.

Unverständlich ist es für uns darüber hinaus, wie es sein kann, dass kurz vor den Ausschusssitzungen noch haushaltsrelevante Vorlagen der Verwaltung, in den einzelnen Fachausschüssen eingebracht werden und diese in dem Gesamtpaket noch mit eingebaut werden mussten.
Bestes Beispiel ist hierfür aus dem Jugendhilfeausschuss die Verwaltungsvorlage zur Fortführung von Kita plus über den Jahreswechsel 2019/2020 hinaus bis zum Sommer 2020.
Uns ist es sehr daran gelegen das Kita plus Konzept fortzuführen, da die berufstätigen Eltern darauf angewiesen sind.
Hier fällt allerdings plötzlich und unerwartet auf, dass die Förderung zum Ende diesen Jahres ausläuft, was natürlich auch nicht zu begrüßen ist. Wir erwarten von unserer Landesregierung eine Neuauflage der Unterstützung beziehungsweise Fortführung.
Vorausschauend ist das leider nicht.
Vorausschauend sollte man aber schon heute die Frage stellen:
Was ist wenn diese Kinder aus der Kita in die Grundschulen wechseln?
Stehen hier zukunftsgerichtet ausreichend OGATA-Plätze zur Verfügung?
Die Antwort ist einfach, schlicht und ergreifend nein.
Deshalb war es auch unser Antrieb frühzeitig für mehr OGATA-Plätze zu sorgen.
Die Verwaltung hat zwar im Sommer noch mitgeteilt, dass es wenige Meldungen auf den Wartelisten sind.
Wir sind uns aber sicher, dass es darüber hinaus noch Bedarfe gibt.
Nicht umsonst haben wir, die CDU-Fraktion mit den Eltern der Kardinal-von-Galen-Schule darauf gedrängt einen Container in den Sommerferien errichten zu lassen.
Auch hier wurde leider mit der Prüfung auf Raumteilung durch eine zusätzliche Wand in der Aula auf Zeit gespielt und der Ernst der Lage nicht erkannt.
Jede Mutter und auch jeder Vater hat das Recht selbstbestimmt zu entscheiden ob sie oder er als 2. Verdiener arbeiten gehen will oder auch nicht.
Und natürlich muss in erster Linie auch Alleinerziehenden die Möglichkeiten gegeben werden arbeiten gehen zu können und die Kinder in sicherer Betreuungsobhut zu wissen.
Hier haben wir als Stadt Lünen massiven Nachholbedarf und eine Verantwortung den Eltern gegenüber.

Ernüchternd ist es natürlich auch, wenn wir über die neuen Kita- und OGATA-Beitragsplanungen diskutieren und streiten.
Alle Bevölkerungsschichten haben ein Anrecht auf Bildung.
Daher ist es auch richtig und wichtig die unteren Einkommensgrenzen zu entlasten.
Nicht richtig ist es aber diejenigen überzubelasten, die mehr verdienen.
Das ist ein Schlag ins Gesicht jeder Mutter oder eines jeden Vaters, der als 2. Verdiener ein gutes und auskömmliches Leben für seine Familie sichern will.
Das hat mit Gleichbehandlung nichts zu tun und blockiert die eben genannte Selbstbestimmung.
Wer arbeiten will wird mit zusätzlichen Kosten bestraft,
da spielen wir nicht mit liebe Kolleginnen und Kollegen.
Wir sind sehr froh, dass unsere Landesregierung den Weg für ein zweites beitragsfreies Kita-Jahr zu Lasten des Landesetats geebnet hat.
Allen Kritikern die sich jetzt aufregen und sagen Bildung darf nichts kosten gebe ich recht, da die Bildung unserer Kinder unser Humankapital der Zukunft ist, allerdings ist das der erste Schritt in die richtige Richtung.
Die ehemalige Landesregierung, bestehend aus SPD und dem Bündnis 90 - die Grünen waren in mehreren Legislaturperioden als Koalition nicht in der Lage so etwas auf den Weg zu bringen.
Unsere NRW-Landesregierung hat es geschafft und entlastet dementsprechend alle Eltern in finanzieller Hinsicht.
Wie gesagt Bildung ist das Humankapital unserer Gegenwart und unserer Zukunft.

Aber nicht nur Bildung ist wichtig für eine Stadt wie Lünen sondern auch der Wirtschaftsstandort muss gestärkt, optimiert und ausgebaut werden.
Wir brauchen genügend Gewerbeflächen und gute Rahmenbedingungen damit sich Unternehmen in Lünen ansiedeln und neue Arbeitsplätze entstehen können.
Die rückläufigen Gewerbesteuereinnahmen bestätigen, dass wir dringenden Handlungsbedarf haben. Wir sind dennoch guter Hoffnung, dass wir gemeinsam mit unserer Wirtschaftsförderung den Standort Lünen attraktiver machen können.

Lieber Herr Swehla,
wir hoffen natürlich weiterhin auf einen möglichen Hochschulstandort oder eine vergleichbare Einrichtung in unserer Stadt. Lünen kann und darf nicht länger im Schatten der Stadt Dortmund stehen, wir wollen, das Lünen zukünftig als Bildungsstandort in aller Munde ist.

Mit unserer CDU-Zukunftswerkstatt „Lünen 2035“ greifen wir die Themen Wohnen und Leben, Bildung und Arbeit, sowie Mobilität auf.
Ökonomie und Ökologie im Einklang unseres Tun und Handelns ist wichtig, ja sogar wichtiger denn je.
Dabei ist es allerdings nicht hilfreich aus wildem Aktionismus den Klimanotstand auszurufen.
Wir haben bewusst gegen den Notstand gestimmt und auf den vereinzelt möglichen Widerspruch zwischen städtischen Zielen und Klimanotstand hingewiesen. Darüber hinaus sind wir der Auffassung, dass solch ein Beschluss mit echten Taten umgehend belegt werden muss.
Wir fühlen uns darin bestätigt, denn was ist seit dem passiert?
Die Bilanz ist eher schwach.

Das Einzige was hieraus gemacht wurde war purer Aktionismus in Form der Gründung der Bürgerinitiative „Rettet den Kleinbecker Park“, angeschoben von keinem geringeren als Herrn Prof. Dr. Hofnagel und seiner GFL.
Herr Hofnagel, Sie müssen endlich lernen demokratische Entscheidungen zu akzeptieren und diese Punkte nicht immer wieder aufzugreifen und bei Teilen der Bürger falsche Hoffnungen zu wecken.

In Sachen Klimanotstand kann ich mir nicht verkneifen darauf aufmerksam zu machen, dass diese GFL es auch war, die immer wieder für die Überdachung des 50 Meter Schwimmbeckens im Form einer Traglufthalle im Freibad am Cappenberger See geworben und immer wieder den gleichen Antrag, unter den Deckmäntelchen „Bäderkonzept“ hierzu eingereicht hat.
So eine Überdachung ist nicht gerade klimafreundlich,
sondern schädlich und fördert unnötig den CO2- Ausstoß und entspricht in keinster Weise den energetischen Zielen.
Nebenbei erwähnt brauchen wir auch keine Parkplätze für Sportler neben der Rundturnhalle.
Für die Parkplätze müssten wir Grünflächen aus dem Park opfern, wozu wir auch hier nicht bereit sind.
Ich glaube dass der Weg vom Theaterparkplatz zur Rundsporthalle gerade Sportlern zuzumuten ist.
Bevor ich abschweife komme ich wieder zum Haushalt 2020.


Bei dem von uns langjährig geforderten Personal-Entwicklungskonzepts sind wir dank Herrn Kuzniarek auf einem guten Weg.
Was uns allerdings Sorgen bereitet, ist die hohe Fluktuation und Unzufriedenheit unter den Mitarbeitern in der Verwaltung.
Sehr geehrter Herr Bürgermeister, für viele Mitarbeiter ist Geld und Bezahlung nicht alles.
Wir haben bereits letztes Jahr auf das große Misstrauen hingewiesen und müssen leider feststellen, dass sich der Umgangston im Hause nicht geändert hat.
Diese Situation haben Sie als oberster Verwaltungschef zu verantworten.
Leider müssen wir auch feststellen, dass sich das Verhältnis zwischen Bürgermeister und Politik weiter verschlechtert hat.
Bestes Beispiel ist hierfür die Planung der vorhin genannten Feuerwehrgerätehäuser.
Es gibt eindeutige, zeitbezogene Beschlüsse die umzusetzen sind. In diesem Zusammenhang haben Sie sogar die Kontrolle der Umsetzung durch die Politik verboten.
Ich beziehe mich auf das Zitat aus den Ruhr Nachrichten, wonach Sie gesagt haben:
„Es ist mitnichten die Aufgabe der Politik, die Umsetzung der Beschlüsse ständig zu kontrollieren und permanent reinzureden“.

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, Sie waren selbst als Ratsmitglied in diesem Hause und ich frage mich ernsthaft: Haben Sie die Aufgaben der Ratsvertreter vergessen?
Ich halte es schlichtweg für despektierlich, wie Sie sich gegenüber den gewählten Vertretern der Bürgerschaft verhalten.
Das haben wir auch bei den Beschlusskontrollen zu spüren bekommen.
Wir fanden diese Einrichtung von Ihnen sehr gut und bedauern, dass wir diese nicht mehr erhalten.
Ihre Begründung können wir bis heute nicht nachvollziehen.
Die notwendigen Arbeiten des Sitzungsdienstes werden seit einiger Zeit wieder in den Fachabteilungen gemacht, die notwendigen Stellen liegen aber weiterhin in Ihrem Ressort.
Eine Stellenreduzierung aus ihrem Bereich zugunsten der Fachabteilungen konnten wir nicht feststellen.
Wir hoffen weiterhin, dass Sie lieber Herr Bürgermeister im Sinne unserer Stadt doch noch den Weg zur Politik und zu einer besseren Zusammenarbeit finden.

Wir, die CDU Fraktion wird dem Haushalt zustimmen, da wir nach wie vor das Ziel haben Lünen zeitnah aus der Überschuldung zu führen.

Ich bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit und wünsche uns jetzt gute Beratungen und allen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und alles Gute für das kommende Jahr.

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Christoph Tölle ist neuer Fraktionschef und Annette Droege-Middel und Andreas Kops legen ihre Mandate zum 1.12.2019 nieder.

Annette Droege-Middel legt nach 20 Jahren Ratstätigkeit ihr Mandat nieder. Sie war in der langen Zeit in den verschiedensten Ausschüssen tätig. In der Zeit von 2004-2009 war sie stellvertretende Bürgermeisterin und seit 2009 Fraktionsvorsitzende der Christdemokraten. Sie übergibt den Staffelstab an den 39-jährigen Christoph Tölle, der in der Klausurtagung am vergangenen Wochenende von seiner Fraktion einstimmig zum Vorsitzenden gewählt wurde. Ihm stehen Jochen Gefromm und Günter Langkau als Stellvertreter zur Seite.

Karoline Bremerich aus Altlünen folgt Annette Droege-Middel in den Rat. Sie war bisher als sachkundige Bürgerin in den Ausschüssen Bildung und Sport und Bürgerservice und Soziales vertreten, denen sie auch als Ratsfrau angehören wird.

Andreas Kops, ehemaliger Stadtverbandsvorsitzender CDU-Lünen, war zunächst von 2004-2009 als sachkundiger Bürger und seit 2014 als Ratsvertreter im Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt. Seine politischen Schwerpunkte waren Stadtentwicklung und Wirtschaft, so war er auch Mitglied im Aufsichtsrat der Wirtschaftsförderungsgesellschaft. Er vertrat die CDU aber auch im Haupt – und Finanzausschuss und Integrationsrat. Der Brambaueraner zieht nach Selm und legt deshalb sein Ratsmandat nieder.

Ihm folgt Gerd Hagedorn aus Brambauer. Er vertrat die CDU bisher als sachkundiger Bürger in den Ausschüssen für Stadtentwicklung und Sicherheit und Ordnung und wird nun auch als Ratsherr in diesen Fachgebieten weiter wirken.

Nach der arbeitsreichen aber harmonischen Klausurtagung am vergangenen Wochenende verlassen Droege-Middel und Kops die Fraktion mit dem guten Gefühl, dass ihre Fraktion mit den neuen Mitgliedern und unter der neuen Führung gut aufgestellt ist. Sie wünschen allen viel Erfolg und sind dankbar für die gute Zusammenarbeit mit ihren „Exkollegen“.

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Letzte Woche fand ein Ortstermin mit den Gewerbetreibenden der nördlichen Münsterstraße mit der CDU-Fraktion, der Ortsunion Altlünen/Altstadt und Herrn Wortmann (Leiter Kulturbüro) im Kunstcafé statt.
Thema war die nicht vorhandene Weihnachts- / Winterbeleuchtung in der nördlichen Innenstadt.
Einhelliger Tenor unter den Beteiligten war, dass die Stadt den Bereich massiv vernachlässigt. Dies zeigt sich neben der fehlenden Beleuchtung auch dadurch, dass Marktbeschicke beim Weihnachtsmarkt und der Lünschen Mess ausbleiben.


Herr Wortmann erklärte, dass für den Haushalt in den nächsten Jahren keine investiven Mittel zur Erweiterung der Weihnachtsbeleuchtung geplant seien.
Ergebnis des Gesprächs ist eine kurzfristige Lösung in Eigenregie der Gewerbetreibenden, um in diesem Jahr noch Licht ins Dunkel zu bringen.


Für die nächsten Jahre soll allerdings eine frühzeitige Planung her und man hofft auf die Unterstützung aus der Stadtkasse, um auch diesem Teil der Innenstadt gerecht zu werden.
Hierzu wird die CDU einen Antrag zur Bereitstellung von Finanzmitteln in Höhe von 10.000 Euro für die Haushaltsberatungen stellen.
Darüber hinaus soll ein Gespräch mit dem Cityring stattfinden, da es noch weitere Innenstadtbereiche gibt, in denen keine Weihnachtsbeleuchtung vorhanden ist.


Christoph Tölle (CDU) Initiator des Gesprächstermins bestärkt die Planung und steht im Wort die Planung gemeinsam mit dem Hauseigentümer der Bärenapotheke voranzutreiben, der derzeit eine Kosteneinschätzung für Lichterketten und Machbarkeit kurzfristig einholen will.
Ziel ist es, vor der Adventszeit die Münsterstraße / Ecke Kurt-Schumacher-Straße bis zur Persiluhr mit einer Weihnachtsbeleuchtung auszustatten.
    


Sehr geehrte Damen und Herren,

nach der sehr erfolgreichen Veranstaltung „Future for Lünen“ Ende August im LünTec werden wir die Zukunfts-Reihe mit dem Thema „Wohnen und Leben in Lünen 2035“ fortsetzen.

Am 7. Januar 2020 möchten wir mit Ihnen gemeinsam visionär diskutieren, wie wir Lünen zu einer zukunftsorientierten, lebens- und liebenswerten Stadt weiterentwickeln können.

Als Referenten konnten wir gewinnen:

Ina Scharrenbach,

Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen

und zum Thema Klima und Umwelt:

Dipl.-Met. Guido Halbig,

Leiter der Niederlassung Essen des Deutschen Wetterdienstes

Bitte merken Sie sich den 7. Januar 2020 um 18:00 Uhr in Ihrem Kalender vor und seien Sie und weitere interessante Gäste dabei, wenn es gilt Visionen und Ziele für unsere Stadt zu erarbeiten.