Jugendpolitik

Den Kindern und den Jugendlichen wollen wir in Lünen ein umfassendes Angebot an Bildung, Beratung, Hilfen und Freizeitgestaltung bieten. Die Jugendpolitik hat aufgrund des demografischen Wandels eine besonders hohe Bedeutung.
 
Hilfen zur Erziehung (HzE)
  • Die Entwicklung eines „Masterplanes HzE“ hat höchste Priorität
  • Umgehende Bereitstellung von Personal bzw. Mitteln für zusätzliche Hilfen zur Erziehung, ggf. Schaffung auch anderer niederschwelliger Maßnahmen
  • Es sind pädagogisch sinnvolle Alternativen zu Heimunterbringungen zu entwickeln
Offene Ganztagsgrundschule
  • Ein Zuschuss für die OGATA soll bis zu 5 € pro Platz und Monat eingeführt werden
Warmes Mittagessen für Kinder in Kindertageseinrichtungen und im offenen Ganztag
  • Ein warmes Mittagessen wird ab 30 Wochenstunden und in offenen Ganztagesschulen bezuschusst
  • Die Mittagsverpflegung darf an den wirtschaftlichen Verhältnissen des Elternhauses nicht scheitern
Bedarfsgerechte U3-Betreuung
  • Die Betreuung für Kinder unter 3 Jahren ist bedarfsgerecht auszubauen. Das bereits beschlossene Programm soll geprüft und ggf. überarbeitet werden, um die gesetzlich festgelegte Zielmarke (35% bis 2013) zu überbieten
Sprachförderung/Kommunale Bildungslandschaft
  • Der Auf- und Ausbau der kommunalen Bildungslandschaft in Lünen ist voran zu treiben
  • Die Sprachförderung für dreijährige Kinder (zusätzlich zum Landesprogramm) ist beizubehalten
  • In Grundschulen muss eine Sprachförderung angeboten werden. Die Einbeziehung der deutschen Kinder ist hier unbedingt sicherzustellen
Familienbüro
  • Der Standort des Familienbüros ist zu überprüfen und zu optimieren
Mitbestimmung durch Kinder und Jugendliche
  • Eine Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an Entscheidungen, die ihren Lebensraum betreffen, soll sichergestellt werden
Einrichtungen in den Stadtteilen
  • Eine Bestandsaufnahme soll eine Übersicht über Einrichtungen und Angebote für Kinder und Jugendliche in den Stadtteilen mit besonderem Augenmerk auf Angebote für 13 – 16jährige liefern
  • Vorhandene Angebote sollen durch kommunale Zuwendungen unterstützt bzw. gestärkt werden. Die Stadtteilkonferenzen sollen beratend eingebunden werden
  • Für Streetworker sind feste Anlaufstellen mit Sprechstunden in den Stadtteilen einzurichten
Busangebot für Jugendliche
  • Die Rahmenbedingungen für eine notwendige Ergänzung von Busverbindungen in die Stadtteile, nach zentralen Veranstaltungen im Jugendbereich (LUEKAZ), sind mit der VKU zu verhandeln. Dabei ist auch der Einsatz von Kleinbussen, gestützt durch Sponsoren, zu prüfen
Kindertageseinrichtungen
  • Die Einführung von Betriebskindergartenplätzen wird initiiert
  • Mindestens eine Tageseinrichtung für Kinder führt kurzfristig Öffnungszeiten von 7.00 bis 19.00 Uhr ein
  • Der Neubau einer Kindertageseinrichtung im Stadtkern wird geprüft